Apt-Luang Po Chaem (Wat Chalong)
Wat Chalong (Phuket)
Buddha
Elefanten zu Ehren Buddhas
Wat Phra Mahathat (Phitsanulok)
Wat Traimitr (Bangkok)
Buddha

Der Buddha
Siddhartha Gautama, der spätere Buddha, lebte vor etwa 2500 Jahren im Norden des indischen Subkontinents. Er entstammte dem Adelsgeschlecht der “Sakyer” und verbrachte eine unbeschwerte Jugend ohne materielle Sorgen. Er war verheiratet und hatte einen Sohn.Doch im Alter von 29 Jahren erfuhr sein Leben eine dramatische Wende. Erschütternde Begegnungen mit Alter, Krankheit und Tod, waren Anlaß einer sechsjährigen spirituellen Suche. Nach vielen vergeblichen Versuchen, einen Ausweg, aus den Unvollkommenheiten der Existens zu finden, hatte er mit 35 Jahren eine alles verändernde Erleuchtungserfahrung. Nach intensiver Meditation war er schließlich zu einem Buddha, zu einem Erwachten, geworden. Er hatte sein Ziel, die Befreiung vom Leiden, erreicht. Von nun an lehrte er 45 Jahre lang, gründete einen Mönchs- und einen Nonnenorden und gewann viele Laienanhänger. Er starb mit 80 Jahren und empfahl kurz vor seinem Tode seinen Anhängern, in seiner Lehre ihre Zuflucht zu suchen und sich unablässig um die Befreiung zu bemühen.
                      
          (Autor: DBU-Deutsche Buddhistische Union e.V.)

Thailand
ist vorwiegend buddhistisch geprägt. Zum Buddhismus bekennen sich über 90 % der Bevölkerung. Überall im Lande, in jedem Dorf und über die Städte verstreut, bieten sich Tempel (Wat) als friedvolle Oasen an. Von Buddhas Lehren (dhamma) erfährt jedes Kind bereits in der Grundschule, ein Keim, aus dem sich die buddhistische Ethik der Thais immer neu entfaltet. Die Schüler Buddhas sind heilig und unantastbar. Sie stehen unter dem direktem Schutz des Königs. Jeder gläubige Thai (nur männlich) geht für ein paar Wochen oder Monate in ein Kloster. König Rama IV
König Rama IV (sehr verehrt) pilgerte 27 Jahre als Mönch durch das Land, aber auch König Rama IX (Bhumipol Adulydej)König Rama IX (Bhumibol) verbrachte 3 Monate in der Abgeschiedenheit eines Klosters. Die vier Edlen Wahrheiten des Buddhismus sind:
  - Im Leiden (dukkha), besteht die Not des Daseins.
  - Ursache des Leidens ist die Begierde.
  - Um die Not, des Leidens, zu überwinden, gilt es, sich der          Ursache, der Begierde, zu entledigen.
                               - Zu diesem Ziel führt der achtteilige Pfad.
Den Weg weisen moralische Werte  und Tugenden, deren Einhaltung meditative Versenkung fördert. Mönche nehmen Gaben -doch Dank schulden die Spender. Mönche schulden dabei niemandem etwas, auch kein Lächeln oder ein Dank für die Gaben. Die überwiegende Mehrzahl der Spender von Lebensmitteln sind übrigens Frauen, für die Buddha jedoch keine Erleuchtung vorgesehen hat, aber viele gute Taten (Bun) schürt die Hoffnung auf Seelenfrieden. Kein weibliches Wesen (der Gattung Mensch) darf sich allein mit einem Mönch in einem Raum aufhalten, sie dürfen die Mönche auch nicht Berühren. Auch ist es den Frauen in Thailand verwehrt buddhistische Lehranstalten zu betreten. Sie dürfen bis zu 10 Gelübde ablegen und die Robe einer Nonne tragen. Aber das Allerheiligste, der Tempel (Wat), darf von den weiblichen Thais betreten werden.

Abschließend möchte ich noch bemerken, daß es meines Wissens die einzige Weltreligion in der Geschichte der Menschheit ist, von der aus noch niemals Kriege ausgegangen sind.
                                                                                                                     (Autor: Albert Eitner)

Buddhas Erleuchtung
Wat Prah Mahathat, PhitsanulokWat Prah Mahathat, Phitsanulok
Grosser Buddha auf Phuket
Buddhismus in Thailand
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